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New Providence Insel in den Bahamas mit der Hauptstadt Nassau

Stadtplan Nassau, Bahamas
Die Stadt Nassau ist für viele Leute gleichgesetzt mit den Bahamas. Seit langer Zeit ist Nassau, auf der Insel New Providence gelegen, der wirtschaftliche, politische und verkehrstechnische Mittelpunkt der Bahamas. Nassau ist die Hauptstadt von den Bahamas.

Nassau war einmal ein verschlafener, ruhiger Ort, aber heutzutage ist die Stadt stark expandierend und manchmal geht es etwas hektisch zu und die engen Straßen sind oft überfüllt.

Geographische Fakten

Nassau hat eine Bevölkerung von ungefähr 250'000 Menschen. Mehr als 70% der bahamesischen Bevölkerung lebt in Nassau auf der Insel New Providence. Die Insel ist ungefähr 33 Kilometer lang, 11 Kilometer breit und hat eine Fläche von 207 Quadratkilometer.

New Providence ist relativ flach und liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Eine niedrige Hügelkette durchzieht die Insel von Osten nach Westen. In der Mitte der Insel gibt es zahlreiche kleinere, flache Seen.

Die Stadt Nassau nimmt den größten Teil der Insel New Providence ein. Im Westen und im Süden gibt es zusätzlich noch ein paar kleinere Orte.

Die Innenstadt von Nassau im nordöstlichen Teil der Insel, hat noch viel von seinem architektonischen Erbe und Charme aus der Kolonialzeit bewahrt. Viele der Sehenswürdigkeiten und alten Gebäude sind in der Innenstadt konzentriert. Die Hauptgeschäftsstraße von Nassau, die Bay Street, befindet sich ebenfalls hier.

Wollen Sie einige Sehenswürdigkeiten aus der kolonialen Vergangenheit von Nassau besuchen? Sind Sie interessiert an Museen und Kunstgalerien? Lesen sie die Artikel auf dieser Seite und entdecken Sie die interessanten Orte, die Nassau zu bieten hat.

Sie können ebenfalls interessantes über die besten Tauch- und Schnorchelplätze erfahren, den einheimischen "Strohmarkt" und andere Orte, die es während Ihres Aufenthaltes in Nassau lohnt zu besuchen.

In Nassau gibt es viele Resorts und Hotels für kleine und große Geldbeutel. Erfahren Sie mehr auf der Nassau Hotel Webseite oder auf der Paradise Island Hotel Seite.

Sie haben bereits Nassau besucht und möchten den Lesern einige Tipps geben? Sie können dafür das Reiseberichte Webformular benutzen und wir veröffentlichen sehr gerne Ihren Beitrag.

Sie können auch eine Kreuzfahrt nach Nassau machen. Welche Infos Sie benötigen, erfahren Sie auf der Bahamas Kreuzfahrten Webseite.


Die koloniale Vergangenheit von Nassau

Bibliothek Nassau
Gebäude aus der Kolonialzeit kann man an vielen Orten auf New Providence entdecken, aber sie sind besonders auf die Innenstadt in Nassau konzentriert. Ein Höhepunkt sind sicherlich die drei Festungen: Fort Montagu (östlich der Innenstadt), Fort Charlotte (westlich der Innenstadt) und Fort Fincastle (südlich der Innenstadt). Die gut erhaltenen Festungen sind für den historisch interessierten Gast ein Besuch wert.

Fort Charlotte wurde im Jahr 1788 errichtet und ist heute noch in einem gut erhaltenen Zustand. In der Festung kann man noch den trockenen Burggraben, die Zugbrücke, den Festungswall, sowie das Verlies mit einigen Folterwerkzeugen besichtigen. Die Festung und das angrenzende offene und erhöhte Gelände, bieten eine gute Sicht auf die Stadt, den Strand, die Kreuzfahrtschiffe im Hafen und das weite Meer dahinter.

Fort Montagu ist die älteste der drei Festungen. Sie wurde im Jahr 1741 gebaut, um die spanischen Eroberer abzuwehren. Die kleine Festung ist mit einigen rostigen Kanonen sehr einfach, aber der Ort bietet einen guten, etwas erhöhten Blick auf den Hafen von Nassau.

Fort Fincastle, gebaut im Jahre 1793, ist geformt wie ein Vorschiff und sitzt am Ende der Queen's Staircase, einer Treppe mit 66 Stufen, die von Sklaven im Jahr 1790 gebaut wurde und zu Ehren der Queen Victoria benannt wurde. Die Festung wurde als Beobachtungsposten gebaut und diente im 19. Jahrhundert als Leuchtturm. Heute bietet der Ort eine gute Fernsicht auf Nassau und Paradise Island mit dem Atlantis Hotel.

Burg Fincastle Nassau
In der Innenstadt gibt es viele Gebäude, die die koloniale Vergangenheit sehr deutlich aufzeigen. Balcony House an der Market Street ist eine interessante Sehenswürdigkeit aus dem 18. Jahrhundert. Es ist ein rosafarbenes zweistöckiges Haus, welches aufgrund seiner überhängenden Balkonen den Namen erhalten hat. Es ist das älteste Holzhaus in Nassau. Die Möbel und das Design im Inneren des Hauses spiegeln die Eleganz einer längst vergangen Epoche wieder. Die Treppe aus Mahagoniholz ist sicherlich ein Höhepunkt der Innenausstattung. Es gibt eine geführte Tour durch das Gebäude.

Das Government House ist der offizielle Sitz des britischen Statthalters in den Bahamas. Das beeindruckende rosa und weiße Gebäude an der Duke Street ist ein gutes Beispiel einer Mischung des amerikanischen und britisch-bahamesischen Kolonialstil. Hier können sie jeden zweiten und vierten Samstag im Monat um 10 Uhr den Wachwechsel der Garde mitverfolgen. Die Kolumbus Statue am Fuße der Treppen zum Gebäude ist ebenfalls sehenswert.

Eine nette Ansammlung von Gebäuden aus der Kolonialzeit befindet sich rund um Parliament Square, wo das bahamesische Parlament (Senat und Repräsentantenhaus) seinen Sitz hat. Eine Statue der jungen Queen Victoria dominiert den Platz.

Auf der anderen Straßenseite befindet sich Rawson Square mit der Statue von Sir Milo Butler, dem ersten einheimischen Statthalter von Großbritannien.

Es gibt auch ein paar sehenswerte Kirche aus der Kolonialzeit. Einer der Hauptkirchen ist die Anglican Christ Church Kathedrale an der George Street. Sie hat interessante Fenster mit Glasmalereien über dem Altar. Die weißen Pfeiler im Inneren der Kirche kontrastieren gut mit der dunklen Holzdecke, die von Schiffsbauern angefertigt wurde.

Weitere interessante ältere Kirchen sind die strahlend weiße St. Andrew's Presbyterian Kirche an der Duke Street oder die St. Francis Kirche, die erste katholische Kirche in den Bahamas an der West Street, sowie die ebenfalls an der West Street stehende Griechisch-Orthodoxe Kirche, die die kleine griechische Kommune auf der Insel beherbergt.


Museen, Kunstgalerien und Parks in Nassau

Regierungsgebäude Nassau
Es gibt auch einige interessante Museen und Kunstgalerien in Nassau, die Werke von lokalen Künstlern zeigen.

Die wichtigste Kunstgalerie ist die National Art Gallery an der West Street, welche im Jahre 2003 eröffnet wurde. Das Museum beherbergt die Werke von hochgeschätzten Künstler wie Max Taylor, Amos Ferguson, Brent Malone, John Cox und Antonius Roberts. Das Museum ist in einem prächtigen Haus aus dem Jahre 1860 untergebracht. Das Haus ist im italienischen Kolonialstil mit zweistufigen Veranden und eleganten Säulen gebaut. Die Zentralbank der Bahamas in der Market Street stellt auf zwei Etagen im Eingangsbereich periodisch die Werke von etablierten und aufstrebenden einheimischen Künstlern aus.

Im Piratenmuseum an der George Street können Sie eine Reise in die Piratenzeit von Nassau unternehmen. Das interaktive Museum widmet sich so berüchtigten Zeitgenossen aus der Vergangenheit wie Blackbeard, Mary Reed und Anne Bonney. Besuchen Sie doch die Webseite über die Geschichte der Bahamas, um mehr über die Piratenzeit zu erfahren. Im Museum können Sie ein Piratenschiff erkunden, Schaubilder einer Intrige auf hoher See begutachten und Soundeffekte erleben, die Szenen aus der Piratenzeit wiedergeben.

Das Pompey Museum an der Bay Street ist in einem Haus untergebracht, wo Sklavenauktionen im 17. Jahrhundert stattfanden. Das Museum ist nach einem rebellischen Sklaven benannt, der auf den Exuma Inseln lebte. Die Ausstellungen fokussieren auf die Sklaverei und die Befreiung und zeigt Werke von lokalen Künstlern.

Die Nassau Bibliothek und Museum in der Nähe von Parliament Square ist in einem ehemaligen Gefängnis aus dem Jahr 1797 untergebracht.

Die kleinen Gefängniszellen sind nun voll mit Büchern. Das Museum hat eine interessante Kollektion von historischen Drucke und Dokumenten aus der Kolonialzeit, sowie eine kleine Ausstellung zu einheimischen Früchten und Blumen im zweiten Stock.

Vergessen Sie nicht, nach dem Schlüssel für das Verlies unterhalb der Bibliothek zu fragen. Im Verlies können Sie noch Wandradierungen von Segelschiffen sehen, die gefangene Matrosen hinterlassen haben.

Wenn Sie mehr über den berühmten Junkanoo Umzug auf den Bahamas erfahren möchten, dann sollten Sie die Junkanoo Expo am Prince George Wharf nicht verpassen.

Von Hand gemachte Festwagen und Kostüme werden hier ausgestellt, so wie sie an der Junkanoo Parade benützt worden sind. Die Ausstellung befindet sich in einem alten Lagerhaus am Eingang des Hafen Kais. Falls sie nicht die Parade live sehen können, so ist die Ausstellung die zweitbeste Möglichkeit mehr über den Junkanoo zu erfahren. Falls Sie mehr über den Junkanoo erfahren möchten, dann lesen Sie doch auf der Junkanoo Webseite weiter.

Verpassen Sie nicht die einzigartige Show mit marschierenden Flamingos im Adastra Zoo an der Chippingham Road. Der Nationalvogel der Bahamas führt dreimal am Tag eine exerzierende Parade vor.

Der Zoo befindet sich in einem 2 Hektar großen tropischen Park mit Teichen, Volieren mit seltenen Vögeln inklusive dem leuchtend grünen Bahamas Papagei und anderen einheimischen bahamesischen Arten wie der der Felsenleguan, die harmlose Bahamas Würgeschlange und andere kleinere Tiere aus aller Welt.

Ein weiterer Park ist der Retreat an der Village Road, der fast 200 Arten von exotischen Palmen und anderen Pflanzen beheimatet. Sie können in Ruhe durch den üppigen Park an lächelnden Buddha Statuen und Lauben aus Stein mit hängenden Kletterpflanzen vorbei schlendern.


Strände und Tauchplätze in Nassau

Die New Providence Insel besitzt zahlreiche weiße Standstrände, gespickt mit Palmen. Einige Strände sind klein und halbmondförmig, während andere kilometerlang sind.

In der Innenstadt gibt es den Western Esplanade Strand. Er befindet sich neben dem Hilton Hotel und hat öffentliche Toiletten.

Cable Beach befindet sich 5 Kilometer westlich der Innenstadt, wo sich ein Hotel nach dem anderen reiht. Es gibt jedoch auch einen öffentlich zugänglichen Bereich.

Es ist ein schöner und großer Strand, aber eher lebhaft, sodass nicht mit mit ruhiger Abgeschiedenheit gerechnet werden sollte.

Der kleine, halbmondförmige Caves Beach liegt an der Nordküste ca. 11 Kilometer weiter westlich. Love Beach ist ein Schnorchler Paradies. Der Zugang liegt im privaten Bereich der Love Beach Anwohner, aber die werden Sie sicherlich nicht verscheuchen, wenn Sie den Strand besuchen.

Im Süden gibt es noch Adelaide Beach am Ende von Adelaide Village gelegen, sowie South Beach am Ende der Blue Hill Road. Mehr Informationen über Strände in Nassau und den anderen Inseln entdecken Sie auf der Webseite über die schönsten Strände auf den Bahamas.

Die besten Schnorchel- und Tauchorte im Meer rund um Nassau, können Sie auf der Bahamas Tauch- und Schnorchel Webseite nachlesen.



Der Strohmarkt und andere authentische bahamesische Plätze in Nassau

Kirchen in Nassau
Auf dem Strohmarkt können Sie echte, bahamesische Urlaubssouvenirs kaufen. Fast jede Insel hat zumindest einen kleine Strohmarkt, aber in Nassau befindet sich der größte. Der Markt in Nassau steht auf dem ehemaligen Gelände des öffentlichen Marktes, der im Jahre 1974 dem Feuer zum Opfer fiel. Unter einem großen Zelt, wurden die temporären Stände des Strohmarktes aufgebaut.

Bahamesische Frauen handeln hier ihre Stroharbeiten, T-Shirt, Modeschmuck, Schnitzereien und andere Souvenirs. Die meisten Stroharbeiten werden aus der Spitze der Palmen hergestellt und in Hüte, Körbe, Puppen oder Tischmatten verarbeitet.

Wenn Sie ursprüngliche bahamesische Orte besuchen und den Einheimischen näher kommen möchten, sollte Sie Orte wie Arawak Cay, Fox Hill oder Grant's Town besuchen, die Stadtteile schließen sich an die Innenstadt von Nassau an.

Arawak Cay, bei Einheimischen auch "The Fish Fry" genannt, ist ein guter Ort, die lokale Biersorte Kalik zu probieren, mit Lokalen zu plaudern und typisches bahamesisches Essen zu genießen oder bei einem schnellen Dominospiel zuzuschauen oder selber mitzumachen.

Am Freitag- und Samstagabend spielt sehr oft eine lokale Musikgruppe auf der Bühne im Freien. Es ist auch der Ort, wo viele Feste stattfinden, wie das Junkanoo Festival im Juni.

Fox Hill ist ein Wohngegend, welche von frei gelassenen Sklaven gegründet wurde. Es gibt hier nichts touristisch spektakuläres zu sehen, aber eine Fahrt durch die Straßen vermittelt den Eindruck einer typischen bahamesischen Siedlung.

Grant's und Bain's Town wurde im 18. Jahrhundert als Siedlung für befreite Sklaven angelegt. Es ist ein lebhafter Teil der Stadt, wo Sie den einheimischen Bahamesen in unkonventionellen Garküchen oder bodenständigen Gaststätten näher kommen können.

Die Gegend ist sehr dicht besiedelt und bietet starke Gegensätze. Zum einen gibt es immer noch altmodische Geschäfte und Domino- oder Damespieler unter schattigen Bäumen und auf der anderen Seite sind die Straßen und Höfe voll vom geschäftigen Treiben der Bevölkerung.


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