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Die Wirtschaft der Bahamas

Die Bahamas ist kein zurückgebliebenes Dritte Welt Land, sondern ein ökonomisch und politisch stabiles Entwicklungsland mit einem Pro Kopf Einkommen von mehr als 17'500 USD. Das ist wesentlich höher als bei den meisten Nachbarstaaten in der Karibik. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 85% der Bevölkerung.

Der Tourismus ist eindeutig der führende Industriezweig und der Motor der bahamesischen Wirtschaft. Die Hälfte des Bruttosozialprodukts wird vom Tourismus generiert und beschäftigt fast 50% der Arbeitnehmer.

Der Bank- und Finanzsektor ist die zweite tragende Säule in den Bahamas und ist für ungefähr 15% des Bruttosozialprodukts verantwortlich. Die Mehrheit der Banken ist im Wealth Manangement für Wohlhabende tätig.

Die dritte wirtschaftliche Stütze ist die Bauindustrie, welche vor allem in den letzten Jahren signifikant zum Wohl der Ökonomie beigetragen hat.

Landwirtschaft, Fischerei und Industrie spielen eine geringe Rolle, obwohl die Hauptexportartikel Landwirtschafts- und Fischereiprodukte sind, wie Krebse und andere Meeresfrüchte, Früchte und Gemüse, Rum und Rohsalz.

Es gibt eine Industriezone in Freeport auf Grand Bahama Island mit chemischen Fabriken, Schiffsreparaturen, Kalksteinverarbeitung und erdölbasierende Industrien.

Des weiteren gibt es eine sich schnell fortentwickelnde Film- und TV Industrie. Im Jahr 2004 wurde die Gold Rock Creek Enterprise Film Studios auf Grand Bahama gegründet. Sie ist auf einer ausgedienten US Marinebasis stationiert. Die Studios waren einer der Hauptorte für die Verfilmung der Pirate of the Caribbean Filmtriologie.

Das politische System in den Bahamas

Bahamas Münzen
Seit der staatlichen Unabhängigkeit von Grossbritannien im Jahr 1973 ist die Bahamas eine stabile Demokratie. Das Land ist ein Mitgliedsstaat des Commonwealth und hat die britische Königin immer noch als ihr Staatsoberhaupt. Sie wird vertreten durch den Generalgouverneur, welcher aber nur eine repräsentative Funktion hat.

Das Parlament besteht aus dem "Senate" und dem "House of Assembly", wobei das "House of Assembly" die eigentliche gesetzgebende Institution ist. Es berät und verabschiedet Gesetze und besteht aus vom Volk direkt gewählten Abgeordneten. Jeder Bezirk auf der Hauptinsel New Providence und von den weniger bevölkerten "Out Islands" wählen mindestens 38 Abgeordnete für fünf Jahre.

Der Senat hat 16 Mitglieder, davon werden neun vom Generalgouverneur auf Empfehlung des Premierministers ernannt. Vier Mitglieder werden vom Oppositionsführer bestimmt und drei vom Premierminister nach Beratung mit dem Oppositionsführer.

Ein Gesetz startet als Gesetzesvorlage im "House of Assembly". Es wird dreimal beraten und debattiert und falls es verabschiedet wird, kommt die Gesetzesvorlage in den Senat.

Die Vorlage wird debattiert und bei Verabschiedung, wird die Vorlage dem Generalgouverneur zur Unterzeichnung vorgelegt. Dieser unterschreibt und ein neues Gesetz ist entstanden.

Die Regierung besteht aus einem Kabinett von mindestens neun Minister inklusive dem Premierminister und dem Generalstaatsanwalt. Die Minister werden durch das "House of Assembly" ernannt und bis zu drei Minister können aus dem Kreis der Senatoren gewählt werden. In der Regel wählt die Partei mit der Mehrheit im "House of Assembly" die Exekutive.

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In den Bahamas gibt es zwei große Parteien: die FNM (Free National Movement) und die PLP (Progressive Liberal Party). Der erste Premierminister war Sir Lynden Pindling von der PLP Partei, welcher fast 20 Jahre im Amt war.

Sein Nachfolger als Premierminister war Hubert Ingraham von der FNM Partei. Im Jahr 2002, nach 10 Jahren Amtszeit, wurde er von Perry Christie von der PLP Partei abgelöst. Nach fünf Jahren hat Hubert Ingraham von der FNM Partei die Macht zurückerobert.

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